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Medienmitteilungen

Auszeichnung „Constructive Alps 2015“

Das Türalihus im bündnerischen Valendas wird mit dem 2. Preis ausgezeichnet (Bild: Gataric Fotografie)

Zwei Objekte von Ferien im Baudenkmal werden geehrt

 

Zürich, 4. November 2015

Die Schweiz und Liechtenstein haben am 30. Oktober mit «Constructive Alps 2015» den Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen verliehen. Gleich zwei Objekte der vom Schweizer Heimatschutz gegründeten Stiftung Ferien im Baudenkmal wurden geehrt: Das Türalihus in Valendas (GR) wurde im Rahmen der Dorfrevitalisierung von Valendas mit dem zweiten Preis ausgezeichnet und das Belwalder-Gitsch Hüs in Gregniols (VS) erreichte die Gruppe der 32 Endrunden-Kandidaten.

Mit dem Architekturpreis „Constructive Alps 2015 – Preis“ zeichnen die Schweiz und Liechtenstein nachhaltige Bauten im Alpenraum aus. Eine international besetzte Jury führte über die mehr als 350 eingereichten Projekte einen umfassenden Diskurs. Sie bewertete sinnliche Aspekte genauso wie die vier Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Kultur und Soziales. Dass gleich zwei Objekte der Stiftung Ferien im Baudenkmal für die Endrunde nominiert wurden, bestätigt uns in unserer Zielsetzung: Bedrohte Baudenkmäler durch eine authentische, sanfte Renovation erhalten, sie Gästen als Ferienwohnung zugänglich machen und damit auf die Themen der Baukultur verweisen.

Das vom Architekturbüro Capaul & Blumenthal instand gesetzte Türalihus und das benachbarte Gasthaus am Brunnen, zwei historische Bauten im Zentrum von Valendas, teilen sich den zweiten Preis. Viele Gebäude in Dorfkernen in den Alpen stehen leer und verfallen. Die beiden Projekte in Valendas zeigen mustergültig, wie man wieder Leben in Dorfzentren bringt. Sie stehen dafür, wie nachhaltiger Tourismus, gesellschaftliches Leben im Dorf und die Pflege des historischen Erbes zusammengehen und einander stärken können. Die Umbauten gehen behutsam mit dem Bestand um, ergänzen diesen gekonnt und bilden ein stimmiges Ganzes.

In die Endrunde der Nominierten schaffte es das Belwalder Gitsch Hüs. Durch zurückhaltende Eingriffe konnte das Architekturbüro Walliser Architekten – ohne auf moderne, umweltfreundliche Technologien zu verzichten – die Bausubstanz des Hauses retten und seine Authentizität erhalten. Elemente, wie die alten Trächen, die ausgetretenen Böden, Feuerstellen und Giltsteinöfen, zeugen heute noch von der langen Geschichte des Hauses, die in zwei Gästewohnungen hautnah erlebt werden kann.

Die 32 nominierten Endrundenprojekte werden vom 31. Oktober 2015 bis zum 10. Januar 2016 im Alpinen Museum der Schweiz in Bern gezeigt. Ebenfalls werden sie in einer Sondernummer der Architekturzeitschrift „Hochparterre“ vorgestellt. Und last but not least: Erleben Sie ausgezeichnete Baukultur hautnah, buchen Sie noch heute unter www.magnificasa.ch Ihre Ferien in den beiden prämierten Objekten.

 

Rückfragen an:
Kerstin Camenisch (kerstin.camenisch@magnificasa.ch, 044 252 28 72)

>Medienmitteilung FIB 04.11.2015

 

Pressebilder können hier heruntergeladen werden.
Wir bitten Sie bei Verwendung der Bilder jeweils die erwähnten Copyrights zu vermerken.

Türalihus Aussenansicht © Für Ferien im Baudenkmal Gataric Photography
Türalihus obere Stube © Für Ferien im Baudenkmal Gataric Photography    
Belwalder-Gitsch Hüs Aussenansicht © Für Ferien im Baudenkmal James Batten
Belwalder-Gitsch Hüs untere Stube © Für Ferien im Baudenkmal James Batten

 

 

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