SBO_Haut_du_Village_37__3__01.jpg
Maison Heidi, Ostfassade ©Kantonale Denkmalpflege Bern
SBO_Haut_du_Village_37__4_.jpg
Maison Heidi, Eingangstür Ostfassade ©Kantonale Denkmalpflege Bern
SBO_Haut_du_Village_37__7_.jpg
Maison Heidi, gewölbte Küche mit Blick auf die Scheune ©Kantonale Denkmalpflege Bern
SBO_Haut_du_Village_37__9_.jpg
Maison Heidi, gewölbte Küche ©Kantonale Denkmalpflege Bern
SBO_Haut_du_Village_37.jpg
Maison Heidi ©Kantonale Denkmalpflege Bern
 1 | 2 | 3 | 4 | 5 
Drucken

Maison Heidi

Jura-Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert

Die im Jahre 1684 erstellte Maison Heidi liegt idyllisch am Ende des Dorfes Souboz mit einem unverwechselbaren Ausblick auf Wiese und Wald. Die Lage ist geprägt von der Ruhe und der direkten Natur. Dass das Haus seit Jahrhunderten nicht bewohnt wurde, ist im Inneren des Wohntraktes deutlich zu spüren. Die ursprüngliche Bausubstanz ist unangetastet immer noch vorhanden. Das Haus zählt einen Ökonomieteil aus Holz (wird von uns unterhalten, aber nicht zur Ferienwohnung zählen) und einen kleineren gemauerten Wohnteil (wird zur Wohnung umgebaut). Von der Eingangstür auf der Ostseite erschliesst sich direkt die gewölbte Küche. Gewölbte Küchen gelten als Aushängeschild der ruralen jurassischen Architektur und sind meistens aus Kalkstein gebaut. Sie mögen durch ihre stabile Bauweise und Monumentalität erstaunen. Die Küche bildet das Zentrum des Hauses. Von ihr wird auch der Ofen des Zimmers angefeuert, welcher momentan funktionsuntüchtig ist. Die russgeschwärzte Küche diente einerseits als Fumoir um das Fleisch zu räuchern und andererseits hatte sie eine wichtige Rolle auf sozialer Ebene; hier spielte sich nämlich das Familienleben ab. Das Gewölbe steht typengerecht senkrecht zur Hauptfassade. Der Rauch sammelte sich hier unter der Decke und konnte durch das aufmachen verschiedener Öffnungen in der Holzrückwand in die Scheune entweichen. Diese Funktion diente auch dazu das Getreide im Ökonomieteil zu trocknen. Durch den langen Leerstand hat die Maison Heidi stark gelitten. Da es schon lange nicht mehr bewohnt wird, gibt es keinerlei moderne Sanitär-, Küchen- und Heizungsinstallationen. Die Sanierungsarbeiten werden sich auf die Erhaltung der bestehenden Substanz konzentrieren. Einzig die Einbauten für Küche und Bad sollen zurückhaltend in einer zeitgenössischen Formensprache ausgeführt werden. Nach der Renovation wird die Maison Heidi als Ferienwohnung zu mieten sein.

Termine
April 2017 Überschreibung des Baurechts

 

Finanzierung
Dank unserem Modell können die Häuser langfristig erhalten bleiben, doch für die Renovation der Baudenkmäler sind wir auf Spenden und Beiträge angewiesen. Eine erste grobe Kostenschätzung geht von rund CHF 550'000.- für die Renovation der Maison Heidi aus. Die Finanzierung des Betriebs der Ferienwohnung wird über die Mieteinnahmen erfolgen. 

Helfen Sie uns durch Ihre Spende, dem Maison Heidi eine langfristige Zukunft zu sichern.

 

Medien 
6. September 2017: Canal Alpha
Das Regional-Fernsehen Canal Alpha berichtet über das Maison d'Heidi in einem Kurzbeitrag. 

Sehen Sie hier den Beitrag!

 

 

 

Newsletter


Mehrmals im Jahr die aktuellsten Informationen!

>zum Bestellformular

Spende

 

Helfen Sie uns, Baudenkmälern eine langfristige Zukunft zu geben!

> mehr